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Gravel Unterwegs

Kilometer sammeln

… nachdem das Wetter versprach im Tagesverlauf schlechter zu werden, und die Aktion Stadtradeln langsam zu Ende geht … ging’s heute gleich morgens um Sieben auf’s Rad. Noch ein paar Kilometer sammeln…

Oder: „morgens in’s Home-Office pendeln“ 🙂

Gesamtstrecke: 35681 m
Gesamtanstieg: 301 m

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Wetter verspricht nicht gut zu werden, zum Glück kann man im Home-Office auch übernachten 😀

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Gravel Unterwegs

Sunday ride

… das Wetter war dann doch besser als gedacht. Und die Softshell-Jacke (zumindest in der Sonne) doch ziemlich warm. Aber lieber zu warm als zu kalt 🙂

Nachdem ich gestern erst in Rothenburg war, wollte ich es eigentlich langsam angehen lassen. Aber mit dem Wind war’s doch auch heute nicht ganz ohne …

… wollte erst noch eine andere Schafherde fotografieren. Aber der Schäferhund fand es gar nicht cool, dass ich seine Kumpels fotografieren wollte. Hatte ich dann auch noch nicht erlebt …

Gesamtstrecke: 69871 m
Gesamtanstieg: 683 m

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Gravel Unterwegs

Night Ride …

… Spontan-Variante, zusammen mit Markus. Wir hatten nichtmal eine Route vorab geplant. Ich hatte aber mein negatives Covid-Testergebnis und durfte damit die eigene Wohnung nach etwas mehr als 48h wieder verlassen. Scheiß Wetter – egal. Raus. Sofort.

Eigentlich wollte ich dann spontan die Zwei-Bäche-Tour anpeilen, nachdem wir max. 1,5h fahren wollten. In der Dunkelheit in Rimpar aber die Abzweigung nicht gefunden, daher ging’s über die Kreisstraße nach Burggrumbach.

Gesamtstrecke: 32317 m
Gesamtanstieg: 318 m

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Gravel Unterwegs

Wipfeld – Werneck

… bislang hat die Heatmap nördlich von Volkach am Main entlang noch empfindliche Lücken. Aber wie das Bild zeigt, da ist es echt schön 🙂

Diesen Samstag war’s also endlich so weit, via Wipfeld bis kurz vor Bergrheinfeld und über Werneck zurück. In der Bergrheinfeld/Werneck’er Ecke war ich die Tage ja erst … diesmal am Feldlabyrinth am Wegesrand kurz angehalten. Sehr witzig …

… ein Schild legte noch nahe, dass man das doch auch mal barfuß probieren soll. Aber ich wollte die engen Bikeschuhe dann doch nicht ausziehen …

Gesamtstrecke: 77165 m
Gesamtanstieg: 706 m

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Gravel Unterwegs

Vegöner Tour

… der Vegöner ist ein veganer fast food Laden in Nürnberg, in der Nähe des Nordklinikums, … bei dem ich früher durchaus öfter war (als ich noch in Ansbach wohnte). Nunja, den Gedanken dort mal wieder hin zu gehen, hatte ich schon länger … und hey, dann muss man da halt im Urlaub auch mal hin 🙂

Vor ein paar Wochen war der Gedanke noch, dies mit einem Overnighter irgendwo bei Nürnberg zu verbinden. Das war mir dann kurzfristig zu viel heckmeck, also anderer Plan: mit dem Zug nach Nürnberg. Gesagt getan, heute morgen Zugtickets gebucht (für mich und das Gravelchen) und ab dafür. Hatte noch bis Nürnberg Hbf gebucht, unterwegs fiel mir dann ein, dass ich auch schon in Fürth aussteigen könnte… na dann.

Ich war in Nürnberg noch nie im Pegnitztal (oder wie auch immer man diese riesige Parkanlage nennt) unterwegs, aber hat mich schon auf dem Weg von Fürth zum Vegöner verzaubert. Also jetzt nichts super besonderes, nur viel Platz, viel grün (und ja, viele Leute).

Bei dem Laden angekommen erstmal einen Vegöner für gleich und einen „Cheese-Burger“ zum Mitnehmen bestellt. Frisch gestärkt ging’s dann wieder auf den Bock: über Herzogenaurach, Neustadt/Aisch und Iphofen zurück nach Würzburg …

Gesamtstrecke: 117926 m
Gesamtanstieg: 905 m

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… der Weg bis Herzogenaurach ist einfach erstklassig. Erst an der Pegnitz entlang, dann über die Regnitz rüber und immer irgendwie grün und kaum am Verkehr entlang:

Hinter Herzogenaurach wurd’s dann blöder, dann ging’s erstmal ein gutes Stück auf Kreisstraßen entlang. Also kaum Sehenswertes, aber einiges an Verkehr …

… also erstmal Pause machen. Und juhu, ich hab‘ ja noch den „cheese burger“ am Rücken 😀

Um Neustadt herum ging’s kilometerweit immer wieder über Betonplatten. Also die (immerhin vollfächigen) Platten waren schon eben, aber die Plattenstöße nicht wirklich — oder sagen wir: in den seltensten Fällen. Und mit der Zeit geht das Gerumpel dann doch ordentlich auf die Handgelenke (und für’s Rad ist’s bestimmt auch nicht toll) …

Hinter Markt Bibart bin ich dann noch auf diese Installation zweier Männer gekommen, die die glorreiche Idee hatten: hey, wir müssen Holz sägen, der Radweg ist doch eine Top-Location dafür 🙄

… und ja, hier ist der Radweg mal keine Betonplatte, sondern Schotter. Aber Ansprüche an Radwege stellen, hab‘ ich schon länger aufgegeben.

Immerhin ist überhaupt einer ausgewiesen 🙂

Die Landschaft auf diesem ganzen Teil der Strecke würde ich mal okayish bezeichnen. Also ist schon ganz nett, man hat abwechslungsreiche Aussicht, immer mal wieder Wald, immer wieder ein Hügel und immer mal wieder was zu sehen. Aber hauptsächlich halt die typischen landwirtschaftlichen Monokultur-Felder …

Um den fast food trip abzurunden habe ich in Markt Bibart und Kitzingen jeweils an einer Tanke gehalten und eine Coca Cola aus dem Kühlschrank gefischt 🙂

Kurzum, war gut. Wieder machen. Hinter Herzogenaurach nächstes mal aber eine andere Route testen. Vielleicht geht da ja noch was…

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Heatmap Segmente

… für den BRouter. Oder: wie bekomme ich eigene Informationen mit in das BRouter Kartenmaterial?

Zu nutze gemacht habe ich mir den „alten“ Weg um Segment-Dateien zu erstellen, wie vorhin hier schon beschrieben. Auch wenn es etwas langsamer geht, ich finde den mehrschrittigen Weg übersichtlicher. Und man kann eben, an geeigneter Stelle, einfach einen weiteren Schritt mit dazwischen hängen.

Oder konkreter: nachdem die Kartendaten initial konvertiert wurden (OsmCutter) und der NodeFilter gelaufen ist, nehme ich die ways.dat und reichere sie um einen Pseudo-Schlüssel für die Heatmap an.

Den Schlüssel gilt es erst in profiles/lookups.dat zu registrieren. Also unter der Rubrik „context:way“ eine weitere Zeile dazu. Die längliche Zahl, die da mit in der Zeile steht, ist übrigens einfach egal 🙂 … so sah das dann bei mir aus:

heatmap:stefan;0000000001 yes

… damit kann man einen Weg mit „heatmap:stefan=yes“ taggen.

Dann also ein bissl Java-Code schreiben, der

  1. die gefilterten Node-Tiles ausliest, sich pro Node aus der MongoDB die Information zieht, ob ich bei dem Node schon einmal war
  2. die ways.dat liest und Weg für Weg überprüft, ob ich an allen Nodes, die den Weg bestimmen, schon einmal war — und ggf. dann den Pseudo-Schlüssel ergänzt

Eine erste Version davon habe ich als Gist hochgeladen. Die Datei einfach mit nach brouter-map-creator/src/main/java/btools/mapcreator packen und dann durchkompilieren.

Das Skript will übersichtliche acht Parameter, und kann dann z.B. so aufgerufen werden:

java -jar brouter-server-1.6.1-jar-with-dependencies.jar -Ddeletetmpfiles=true -DuseDenseMaps=true btools.mapcreator.HeatmapEnricher ../../../profiles2/lookups.dat 172.17.0.2 heatmaps points stefan ftiles ways.dat ways-enriched.dat

… und wenn man danach die weiteren Schritte zum Erstellen der Segment-Dateien (wie üblich) vollführt, den Server startet und testet: sieht man erstmal gar nix.

Der BRouter-Server gibt einem in der Antwort nämlich nur diejenigen Tags zurück, die ausgewertet wurden. Und ohne Bezug im Profil kommen die Neuen halt auch nicht mit zurück.

… der zunächst einfachste Weg führt über einen dummyUsage-Eintrag in einem benutzerdefinierten Profil, also so:

assign dummyUsage = heatmap:stefan=

… und wenn man dann eine Route ermitteln lässt, dann sieht das etwa so aus:

… der erste Routingschritt betrifft ein Straßenstück, das ich noch nie befahren habe. Der zweite Eintrag dann hingegen schon. Unter WayTags wird der Pseudo-Schlüssel mit aufgeführt. Yay 🙂

So, nächster Schritt ist dann natürlich noch ein Profil dahingehend zu modifizieren, dass es die Information geeignet mit berücksichtigt. Konkret ist die Idee, bei kleineren Straßen und Wegen einen kleinen Bonus zu vergeben, wenn das Heatmap-Tag noch nicht gesetzt ist …

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BRouter Segmente

… nachdem das Erstellen von eigenen BRouter Segment-Dateien mit einer gewissen Lernkurve verbunden ist, hier ein paar Dinge, über die ich gestolpert bin …

Zunächst ist da die offizielle Dokumentation, die im Wesentlichen auf das Skript process_pbf_planet.sh verweist. Wie ich lernen musste, funktioniert dieses jedoch nicht (also den Bug-Report habe ich gefunden, nachdem ich wusste warum es nicht geht).

So oder so, es gibt zwei Varianten des „map creators“: den „alten“ Weg (der beginnt mit dem Einsatz von OsmCutter.java) und den „neuen“ Weg (der die OsmFastCutter.java verwendet). Letztlich passieren bei letzterer Variante nur mehrere Dinge auf einen Rutsch — und der alte Weg geht Schritt für Schritt vor.

Das Problem beim alten Weg ist (inzwischen) einfach nur, dass die Dateinamen nicht mehr passen. Die OsmCutter schreibt Dateien, die auf .ntl enden, jedoch erwartet die NodeFilter-Klasse, dass die Dateien dann auf .tls enden (und NodeCutter/WayCutter erwarten wiederum als Endung .tlf).

Kurzum, um auch den alten Weg beschreiten zu können, einfach die Dateien NodeFilter.java, NodeCutter.java & WayCutter.java bearbeiten und .tls bzw. .tlf einfach durch .ntl ersetzen.

Fertig 🙄

Update: gibt sogar einen Pull Request, der das behoben hätte – der wurde aber ohne merge geschlossen.