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Gravelchen

Oops I did it again

… es ist mir (schon) wieder passiert: ich habe ein neues Rad gekauft.

Dieses mal ein Cube Nuroad Race, 61-er Rahmen. Mit der (noch halbwegs) neuen Shimano GRX Gruppe und 2×11 Schaltung.

Ich hatte den Gedanken an ein Gravelbike schon länger mit mir getragen, letztlich immer wieder, wenn ich stärker über Radreisen nachgedacht habe. Und ob ich dafür wirklich das Faltrad nehmen möchte — das Fully kommt ja nicht so wirklich dafür in Betracht. Umgekehrt hatte ich es noch nie mit dem Faltrad versucht — die aktuelle Ausgangsbeschränkung verhindert dies zudem.

Das war also gar nicht so sehr der Grund; eher schon, dass ich aktuell in den Mittagspausen mit dem Faltrad meine Runden drehe und mich immer mehr nervt, dass die Höchstgeschwindigkeit von dem Ding bei etwa 30 km/h liegt. Was für ein Faltrad wohl vollkommen okay ist — aber auch zu wenig sein kann, wenn man sich Mittags mal eben verausgaben mag.

Und dann gibt es da natürlich noch das Bild, was ich beim letzten Bike schon verlinkt hatte.

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Faltrad Unterwegs

Hundertwasserhaus mit dem Klappi besuchen #ridealone & ☀️ tanken

Als Highlight hatte ich das Hundertwasserhaus in Untereisenheim schon länger entdeckt — nachdem die Tour aber doch etwas länger ist, hatte ich mich länger zurückgehalten. Heute war die Sonne aber so schön am strahlen, dass es kein Halten mehr gab …

Das Haus an sich ist schon ganz hübsch, sah aber wenig lebendig aus und irgendwie halt auch unspektakulär — ist halt ein Haus. Aber schon ein netter Farbtupfer 🙂

Der Anstieg direkt danach war auch weniger schlimm als erwartet. Die Straße ist an der Stelle kaum befahren. Mir kam glaub ein Auto entgegen, überholt hat mich gar keines. Kann natürlich auch an der aktuellen Ausgangsbeschränkung liegen, dass da weniger los ist … denke aber mal nicht.

Gesamtstrecke: 50542 m
Gesamtanstieg: 454 m

Download: GPX-Track herunterladen.

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Klappi

Cartridge V-Brakes 🤔

Kürzlich hatte ich hier ja bereits notiert, dass ich nun Cartridge V-Brakes am Faltrad montiert habe. Zumindest hinten — vorne sind noch „normale“, ebenso von XLC.

Soviel vorweg: die Bremsklötze selbst sind super. Die greifen deutlich besser als die, die ich vorher gefahren habe (normale von XLC, bzw. die die Tern original verbaut hatte). Also wenn man an der Bremse zieht, da geht was. Man bekommt auch locker das Rad zum Blockieren – was vorher nicht so wirklich ging. Ob das ein Vorteil ist, sei dahin gestellt, aber sie greifen auf jeden Fall gut.

Zu dem Cartridge-Zeugs … das überzeugt mich überhaupt nicht. Also ich hatte mich jetzt auch nicht viel damit befasst — Hoffnung/Versprechen war aber, dass ich nicht immer wieder die V-Brakes neu einstellen muss…

Nunja, heute habe ich die Kette wieder nachgespannt. Das Faltrad hat eine Nabenschaltung, also kein Kettenspanner. Also Schrauben auf und das Rad in den Ausfallenden weiter nach hinten gezogen. Und siehe da … Überraschung … natürlich liegen die Bremsklötze nicht mehr auf der Felge auf.

TL;DR Cartridge-Bremsen mögen mit Kettenschaltung praktisch sein. Bei Nabenschaltung helfen sie nicht wirklich.

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Allgemein

Neues Spielzeug: Wahoo Elemnt Roam

Den Gedanken, mir einen Fahrradcomputer zu kaufen, hatte ich schon länger und immer wieder mal.

Zuletzt hatte ich den Elemnt Roam in einem Video von Leo Kast gesehen — kurz später hatte ich dann noch eine Videoserie von EnoyYourBike gesehen.

… und war dann immer stärker angefixt. Touren fahre ich ja immer wieder – und normalerweise fahre ich nicht einfach der Nase nach, sondern überlege mir eine Strecke vorher. Bisher war mein Vorgehen dann mein Handy mit dem DELTA Universal Quick Mount an meinen Lenker zu klemmen, den ich schon ziemlich früh in einem der lokalen Fahrradläden gekauft habe.

Nachteile an der Handylösung:

  • gerade auf dem MTB fängt man sich leicht Dreck ein, der z.B. auch von unten in den USB-Port geschleudert werden kann (der an meinem Handy natürlich nicht abdeckbar ist)
  • man muss das Handy jedes mal aus der Halterung pfriemeln, wenn man ein Bild machen möchte — ergo meist mache ich keine Bilder
  • Akkulaufzeit des Handy ist auch nicht so prall

Für den Radcomputer spricht natürlich, dass er all diese Nachteile nicht hat. Und man kann einen Kadenzsensor damit verbinden – da war ich lange schon neugierig. Und hey, 15 Stunden Akkulaufzeit, das reicht für einige Touren 🙂 … und natürlich bin ich auch einfach sehr anfällig für solche Gadgets 🙂

Naja, long story short, ich habe mir im Shop von Enjoy Your Bike den Roam gekauft nebst Pulsgurt und Kadenzsensor.

Blöd geguckt habe ich, als ich die Aero-Halterung bei mir ans Faltrad schrauben wollte. Die Halterung passt nämlich hinten und vorne nicht an den Lenker – die Lenkerstrebe vom Faltrad ist viel zu dünn 🙁

Also aus der Not eine Tugend gemacht und die Vorbauhalterung mit Kabelbindern auf den Lenker gezurrt. Die ist zwar ebenfalls für einen etwas größeren Rohrdurchmesser gedacht — aber das geht schon. Und hält sehr fest. Verrutscht auch bei Stößen nicht.

So sieht das nun aus:

Rechts von der Lampe sieht man noch den Sigma BC 16.16, den ich schon von Anfang an an dem Rad hängen habe.

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Klappi

Faltrad mit Hörnern 🦄

Dem Faltrad sind heute überraschend Hörner gewachsen:

… die Idee das mal auszuprobieren, ist mir gekommen nachdem ich bemerkt habe, dass ich immer wieder mit den Fäusten die Lenkerenden gegriffen habe. Was zwar funktioniert, aber so richtig sicher ist der Griff wohl nicht …

Konkret bestellt habe ich mir die Ergon GP2 in der Größe L. Kurz war ich auch am Hadern, ob ich testweise die Shimano Grip Shift gegen Trigger tauschen soll … einfach um rechts auch einen breiten Griff zu haben. Habe mich dann aber doch dagegen entschieden, weil man mit der Drehschaltung die Gänge der Nabenschaltung deutlich schneller durchschalten kann.

Der erste Eindruck von den Ergon GP2 ist auf jeden Fall schonmal sehr gut — auch wenn der Preis für Griffe (ich habe 34,95 bezahlt) schon ganz ordentlich ist.

Mal schauen, wie es mir bei der nächsten längeren Runde damit geht und ob die Handgelenkswehwehchen damit besser werden 🙂

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MTB Unterwegs

bei Zell auf die 🐽

… eigentlich hatte ich letztes Wochenende schon geplant, das MTB einzupacken und mal den Reichswald hinter Nürnberg unsicher zu machen. Aber nachdem der Corona-Virus immer mehr zur Vorsicht rät, wollte ich nicht aus jux in den Zug steigen. Aber bissl Radeln muss natürlich schon sein, … und im Nord-Westen von Würzburg war ich mit dem MTB noch nicht. Als Ziel hatte ich mir recht schnell Zell bis Erlabrunn ausgeguckt.

Bei Zell den Berg rauf, hatte ich rechter Hand schnell einen Trail ausgemacht, den ich zuvor auf Komoot gar nicht gesehen hatte.

Da geht’s auch ordentlich steil runter, und Wurzeln und Steine hat es auch. Und wahlweise war die Dummheit auch zu groß, oder das Fahrkönnen zu klein, auf jeden Fall lag ich am Ende auf der Nase. Autsch, die nächsten Tage habe ich auf jeden Fall nen blauen Fleck am Oberschenkel und das Knie tut auch gut weh.

Gesamtstrecke: 26425 m
Gesamtanstieg: 326 m

Download: GPX-Track herunterladen.

Naja, Stürzen gehört bei MTB wohl dazu. Also weiter.

Der Sturz hat mir aber schon vor Augen geführt, in Corona-Zeiten nochmal eins vorsichtiger zu fahren. Weil einen Patienten, der sich fahrlässig verletzt hat, will aktuell ja wohl wirklich niemand…

Bilder habe ich dann aber keine mehr gemacht … und bis Erlabrunn bin ich auch nicht mehr weiter.

warum eigentlich? 🤔

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Faltrad Unterwegs

Apfelwiese 🍎🍏

Eine Bekannte hat eine Streuobstwiese in der Nähe von Eßleben. Da entstand folgender Schnappschuss:

Baum stehen lassen – Schwarzspecht

Ansonsten war es nur ein gemütlicher Ausflug von Würzburg nach Eßleben und zurück …

Gesamtstrecke: 26985 m
Gesamtanstieg: 723 m

Download: GPX-Track herunterladen.

Ich habe den Track am Handy mit osmand geloggt, der relativ fein aufzeichnet und der Höhenwert eher instabil ist (am Chart sieht man viele kleine Zacken rauf und runter).
Daher habe ich mal den Gesamtanstieg ausgeblendet. Weil 715m waren das bestimmt nicht 🙂
Den Peak im Chart am Ende gibt es in Realität auch nicht…

PS/Pro Tip: bei solchen Gruppenausflügen, nehmt Öl mit, dass ihr den quitschenden Ketten von Mitfahrenden einen Gefallen tun könnt 🙂

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Faltrad Unterwegs

3. Anlauf: Hallo Dettelbach

geplant hatte ich das schon seit ein paar Wochen – heute hat es endlich geklappt. Mit dem Radl mal in Richtung Dettelbach rollen, den Weg dorthin erkunden und ein bissl am Main entlang.

Der erste Versuch (letztes Wochenende) endete jäh hinter Rottendorf, nachdem es ziemlich das Regnen angefangen hatte und die Motivation dann relativ schnell weg war — insbesondere wegen falscher Kleidung. Der zweite Versuch (ebenfalls heute) endete nach ein paar Kilometern, also mir auffiel, dass ich nichts zu Trinken dabei hatte — in Anbetracht dessen, dass es ja schon ein paar Kilometer werden sollten, und ich eher viel und häufig trinke, kein guter Start. Also nochmal heim, Wasser einpacken, und gleich wieder los.

Gesamtstrecke: 41619 m
Gesamtanstieg: 410 m

Download: GPX-Track herunterladen.

Der Weg war wirklich sehr schön, um die Autobahn rum ist es ziemlich steinig und wenig befestigt. Mit einem Rennrad würde ich da wirklich nicht fahren mögen; mit dem Faltrad ging es gerade so noch. Angenehm war es nicht …

überrascht hat mich der Totholzgarten vor den Toren Dettelbachs:

… am Main entlang hatte ich ziemlich fies Gegenwind; auch wenn ich Mainabwärts unterwegs war, ohne feste treten ging da gar nichts. Hmmja …

… aber schön war’s trotzdem:

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Faltrad Unterwegs

Quer durch die Ex-Heimat

Wie so viele Freitage war ich gestern wieder im Fablab in Rothenburg … und nachdem das Wetter ganz passabel war, und ich schon viel zu viele Wochen nicht mehr bei meinen Eltern war, … was liegt da näher als einen Abstecher nach Feuchtwangen zu machen:

Gesamtstrecke: 58438 m
Gesamtanstieg: 590 m

Download: GPX-Track herunterladen.

Bilder habe ich leider keine, bzw. nicht wirklich gemacht. Nur vom Schloss Schillingsfürst habe ich ein Bild:

Nunja, ich hoffe das mit den Bildern wird noch besser…

Dabei hätte ich noch einen schönen Schnappschuss machen können, bei Dombühl gibt’s ein paar Meter nutzungspflichtigen Radweg, geht neben der sauber asphaltierten Straße her … scheiße steil, eher im Stil eines single trails, also nicht wirklich befestigt, liegen nur ein paar grobe Schottersteine da … einfach toll mit 20″ Reifen 🙂

Abends ging es dann noch mit dem Rad nach Ansbach und dort in den Zug 🚆 von alter Heimat zurück nach WÜ

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Klappi

danke für nix :)

Den letzten Bremsklotzwechsel am Klappi habe ich hier den Schrauberladen um die Ecke machen lassen (inkl. einmal Kette spannen)

… das Ergebnis nach ein paar Monaten nicht so überzeugend:

Der Bremsklotz war zu tief montiert, sodass ein Teil des Gummis unterhalb des Felgenrands ins Leere griff. Zum Glück nicht weit genug, dass er die Speichen erwischt hat … aber so blieb die Lebensdauer eher überschaubar.

Habe mir jetzt die Cartridge V-Brakes von XLC in schwarz/rot geholt. Mal sehen, was die können …