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Gravel Unterwegs

Neues Spielzeug :-)

Ich hatte mich gestern relativ spontan dazu entschlossen, mal wieder ins Fablab in Rothenburg zu gehen. Offiziell ist es noch nicht offen, vielmehr war das ein Treffen des Coreteams um untereinander das Hygienekonzept abzustimmen und ein paar Markierungen zu hinterlassen, dass die Besucher:innen bei einem baldigen Besuch auch Klarheit haben, wie Abstand zueinander gewahrt werden kann (hmm, soll). Offiziell geht es ziemlich sicher am kommenden Freitag los. Wobei die Höchstbesucher:innenzahl bei sechs Personen liegen muss. Mehr Platz haben wir leider nicht …

Dafür haben wir jetzt eine interessante Art von Sperrbildschirm:

… okay, eigentlich haben wir vier davon 🙂

Auf dem Weg von Würzburg nach Rothenburg habe ich auch wieder etwas gelernt. Schnecken schlafen scheint’s an Bäumen:

… anders kann ich mir das nicht erklären. Aber da sind sie wenigstens sicher. Als ich letzten Samstag morgen am Gaubahn-Radweg war, waren die alle auf dem Asphalt. Da ist es Freitag Nachmittag bei 29 Grad doch eher ungut für die …

… also eigentlich war es auch zum Radfahren ziemlich heiß. War zwar sehr häufig Gegenwind – wobei in dem Moment habe ich mich gefreut, dass überhaupt Wind ging. Bei der Hitze noch windstill, wäre noch blöder gewesen.

Gesamtstrecke: 68452 m
Gesamtanstieg: 589 m
Download: Route als GPX-Datei

… Route mit keinen Überraschungen. Soweit alles bekannt. Toll war hingegen der Rückweg …

Gesamtstrecke: 66142 m
Gesamtanstieg: 516 m
Download: Route als GPX-Datei

… hatte beim Planen noch etwas Sorge, dass die Straßen zu sehr befahren sein könnten. War aber alles toll. Haben mich auf dem kompletten Weg bis Oberickelsheim keine fünf Autos überholt.

Der Weg von Tauberscheckenbach nach Gickelhausen war auch wieder toll. Den bin ich Anfang Februar schonmal mit Stumpy gefahren, da allerdings ohne Bilder von den Furten zu machen, von denen es dort ein paar gibt. Bei der Hitze eine schöne Abkühlung für die Füße — im Februar war das noch anders:

Und natürlich musste auch die Mautpyramide wieder festgehalten werden (warum weiß ich auch nicht, aber irgendwie finde ich das Ding witzig — vermutlich hauptsächlich wegen der Erinnerung daran, als das Teil noch in der Mitte der Straße stand (und noch größer war)):

Spielzeug von AfterShokz

Und dann noch ein kurzer Erfahrungsbericht über neues Spielzeug, das knappe zwei Stunden vor Abfahrt in der Packstation angekommen ist:

… und zwar einem „Aeropex Open Ear Wireless Bone Conduction Kopfhörer“ von AfterShokz. Gibt es hier bei Amazon. Die Überlegung war, dass ich gerne beim Radeln, insbesondere auf Strecken die ich schon kenne, nebenbei bissl Podcasts hören können möchte. Und zwar ohne mir Kopfhörer in die Ohren zu stecken, wie das einige andere Radfahrer:innen (und andere Radwegbenutzende) zu tun pflegen.

Aufmerksam auf diese Art von Kopfhörern wurde ich im vlog von Ingo Quendler … und was soll ich sagen, … die Dinger sind einfach genial. Also wenn man die das erste Mal in Händen hält frägt man sich, wie das funktionieren kann. Wenn man sich die Knubbel dann vorsichtig an den Wangenknochen hält, hört man halt wirklich was.

Und die Windgeräusche stören in der Regel nicht. Also bei 30, 35 km/h stört das nicht wirklich. Wenn es mal schneller geht, kann man die Kopfhörer zwar noch lauter machen, aber dann nervt auch die Lautstärke. Da ist meines Erachtens mal kurz nicht zu hören die bessere Alternative.

Kurzum, … schon nach den ersten zwei Fahrten klare Kaufempfehlung 🙂

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