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Gravel Unterwegs

Vegöner Tour

… der Vegöner ist ein veganer fast food Laden in Nürnberg, in der Nähe des Nordklinikums, … bei dem ich früher durchaus öfter war (als ich noch in Ansbach wohnte). Nunja, den Gedanken dort mal wieder hin zu gehen, hatte ich schon länger … und hey, dann muss man da halt im Urlaub auch mal hin 🙂

Vor ein paar Wochen war der Gedanke noch, dies mit einem Overnighter irgendwo bei Nürnberg zu verbinden. Das war mir dann kurzfristig zu viel heckmeck, also anderer Plan: mit dem Zug nach Nürnberg. Gesagt getan, heute morgen Zugtickets gebucht (für mich und das Gravelchen) und ab dafür. Hatte noch bis Nürnberg Hbf gebucht, unterwegs fiel mir dann ein, dass ich auch schon in Fürth aussteigen könnte… na dann.

Ich war in Nürnberg noch nie im Pegnitztal (oder wie auch immer man diese riesige Parkanlage nennt) unterwegs, aber hat mich schon auf dem Weg von Fürth zum Vegöner verzaubert. Also jetzt nichts super besonderes, nur viel Platz, viel grün (und ja, viele Leute).

Bei dem Laden angekommen erstmal einen Vegöner für gleich und einen „Cheese-Burger“ zum Mitnehmen bestellt. Frisch gestärkt ging’s dann wieder auf den Bock: über Herzogenaurach, Neustadt/Aisch und Iphofen zurück nach Würzburg …

Gesamtstrecke: 117926 m
Gesamtanstieg: 905 m

Download: GPX-Track herunterladen.

… der Weg bis Herzogenaurach ist einfach erstklassig. Erst an der Pegnitz entlang, dann über die Regnitz rüber und immer irgendwie grün und kaum am Verkehr entlang:

Hinter Herzogenaurach wurd’s dann blöder, dann ging’s erstmal ein gutes Stück auf Kreisstraßen entlang. Also kaum Sehenswertes, aber einiges an Verkehr …

… also erstmal Pause machen. Und juhu, ich hab‘ ja noch den „cheese burger“ am Rücken 😀

Um Neustadt herum ging’s kilometerweit immer wieder über Betonplatten. Also die (immerhin vollfächigen) Platten waren schon eben, aber die Plattenstöße nicht wirklich — oder sagen wir: in den seltensten Fällen. Und mit der Zeit geht das Gerumpel dann doch ordentlich auf die Handgelenke (und für’s Rad ist’s bestimmt auch nicht toll) …

Hinter Markt Bibart bin ich dann noch auf diese Installation zweier Männer gekommen, die die glorreiche Idee hatten: hey, wir müssen Holz sägen, der Radweg ist doch eine Top-Location dafür 🙄

… und ja, hier ist der Radweg mal keine Betonplatte, sondern Schotter. Aber Ansprüche an Radwege stellen, hab‘ ich schon länger aufgegeben.

Immerhin ist überhaupt einer ausgewiesen 🙂

Die Landschaft auf diesem ganzen Teil der Strecke würde ich mal okayish bezeichnen. Also ist schon ganz nett, man hat abwechslungsreiche Aussicht, immer mal wieder Wald, immer wieder ein Hügel und immer mal wieder was zu sehen. Aber hauptsächlich halt die typischen landwirtschaftlichen Monokultur-Felder …

Um den fast food trip abzurunden habe ich in Markt Bibart und Kitzingen jeweils an einer Tanke gehalten und eine Coca Cola aus dem Kühlschrank gefischt 🙂

Kurzum, war gut. Wieder machen. Hinter Herzogenaurach nächstes mal aber eine andere Route testen. Vielleicht geht da ja noch was…

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