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Gravel Unterwegs

Schöne Bescherung 🎄

Weihnachten. Eltern besuchen. Aber auch: Corona. Also vorher tagelang keine Menschenseele gesehen und dann kontaktarm dort hin. So der Plan — doch es sollte anders kommen …

Wir haben ja auch die (in Bezug auf alleine Radfahren meines Erachtens unsinnige) Ausgangssperre. Also nicht vor 5 Uhr los. Mit ein bissl Trödelei am frühen Morgen war’s dann „viertel nach“ als ich los bin …

… erste Pause. Immer noch ziemlich schattig, eine Laterne und (vor allem) die Lupine spenden Licht… beim Verputzen des ersten Riegels streunt noch eine Katze vorbei … feuchtkalte, frische Luft, aber trocken. Es kann so schön sein …

… kurz darauf wird’s aber ungemütlicher, die Strecke exponierter, der Wind kommt kräftig von vorne und es fängt zunehmend an zu regnen. Der Geschwindigkeit des Windes wegen längst unter 20 km/h … aber ein breites Grinsen im Gesicht.

… an Sonderhofen vorbei, fühlt sich das Rad um’s Hinterrad plötzlich irgendwie komisch an. Anhalten. Reifen zusammen drücken. Verdammt. Ist natürlich stockfinster. Stirnlampe liegt zu Hause. Handy gezückt, wo ist die nächste Ortschaft (die hoffentlich eine Laterne hat)? Sonderhofen … 1km. Zurück. Hilft ja nix, Fahrrad auf die Schulter und zurück. Gar nicht so einfach, wenn der Bock gut über 20kg wiegt mit dem ganzen Gepäck.

Handschuhe aus. Rad raus. Ich hatte den Reifen noch nicht herunten als meine Finger mir zu verstehen gaben, dass das so nix wird.

Also im Taxi zurück nach Hause 😭😭😭 …

Gesamtstrecke: 30939 m
Gesamtanstieg: 198 m

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… das Taxi lies eine Weile auf sich warten, kein Wunder an Heiligabend in aller Früh. Der Taxifahrer war ganz gut drauf, hielt mich aber für bekloppt, als er erfuhr, dass ich 105km bei dem Wetter radeln wollte. Hmmja.

Der Sonnenaufgang (beim Warten zu genießen) war aber trotzdem nice:

Tags darauf fand sich dann auch der Übertäter:

PS: der Taxifahrer beim Eintreffen so, „ich muss sie aber vor Fahrtbeginn darauf hinweisen, dass Fahrradmitnahme 5 Euro extra kostet“ — ich meinte dann nur, dass es der Fünfer bei der Fahrstracke wohl auch nicht mehr rausreißen wird, …

PPS: 65 Euro kostete der Spaß

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Grundlagengestrampel am Mee

Gesamtstrecke: 78317 m
Gesamtanstieg: 703 m

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Meine Umleitung des Jahres

Der Plan war eigentlich von Würzburg aus einmal auf den Schwanberg hoch und über Volkach zurück. Irgendwie bin ich aber später losgekommen als ich wollte …

… die Aussicht vom Schwanberg war aber trotzdem sehr nice. Die Abfahrt (auf der Straße — die Trails dort waren schneebedeckt und das muss mit den Gravelreifen dann wohl doch nicht sein) war eher erfrischend *hüstel* …

… war vielleicht auch eher dumm am Berg oben erstmal schön auskühlen (bissl Pause, Essen, Trinken) und dann hinab in die Fahrtwindkälte. Naja, hinterher ist man immer schlauer …

Gesamtstrecke: 67657 m
Gesamtanstieg: 876 m

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… wie man sieht wurde es dann nix mehr mit Volkach, sondern in Schwarzach bin ich dann abgebogen, nachdem es schon langsam dunkler wurde (und die Lampe daheim lag). Hatte aber auch was Gutes, so kam ich an dieser schmucken Umleitung vorbei:

… da hat die Stadt Dettelbach mal gezeigt, wie sehr ihr Radlfahrer am Herzen liegen. Ich werde mich echt nie wieder beschweren, dass an Radwegen keine Umwege ausgeschildert würden. Einfach toll 🙂

Nächstes mal würde ich wohl eher beherzt über den Straßengraben springen und einfach auf der Staatsstraße weiterfahren. Da ist zwar auch nur Verkehr in eine Richtung mit Baustellenampel … aber die haben trotzdem Asphalt und schicken keine Autos über Grünstreifen … dummes #autoland.