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Fundstück

… bei Veit Plietz in Schwarzach am Main:

… auf dem Schildchen vorne am Rad steht „Öko-Kiste“

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Fundstück

Beim Radeln am Walderlebnispfad bei Reichenberg entdeckt:

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Heatmap’ed Komoot 😍

Das mit der Strava Heatmap in Komoot hat mir jetzt doch noch keine Ruhe gelassen …

Also insbesondere, dass man mit der reinen Heatmap-Karte nicht so richtig erkennen kann, welcher Ort das ist. Eben weil sämtliche Beschriftungen fehlen.

Eine Lösung dafür war schnell gefunden: den Tile-Request des Browsers (bzw. von Komoot) auf einen lokalen, kleinen Web-Server verbiegen, der

  • den Request entgegen nimmt
  • das Tile vom Open Street Map Server abruft
  • das Overlay Tile vom Strava Global Heatmap Server abruft
  • die beiden Bilder kombiniert
  • für Caching-Zwecke das Ergebnis lokal vorhält
  • und last but not least an den Browser (bzw. eben Komoot) zur Anzeige ausliefert

Habe als Waffee mal node.js gewählt, Web-Server mit express.js und zum Kombinieren der Tiles habe ich „@mapbox/blend“ entdeckt. Funktioniert auf anhieb, … Source auf Github. (beachte, dass ein Strava Summit Account erforderlich ist)

So sieht das Ergebnis dann aus (weiter raus gezoomed):

Auf diesem Zoom-Level sieht eine Stadt wie Würzburg natürlich nach einem unübersichtlichen Knäuel aus. Aber man bekommt trotzdem einen guten Überblick. Und wenn man in Komoot die „m“-Taste drückt (= gewählte Route ausblenden) kann man auch gut kontrollieren, ob diese auf einem Heatmap-positiven Pfad liegt.

Die Farbtöne des Heatmap-Overlays sind auch ausreichend unterschiedlich von den OSM-Farben, sodasss man z.B. das Heatmap-Rot nicht mit dem „primary road“-Rot von OSM verwechseln kann.

Auf höherem Zoom-Level sieht das dann so aus:

Das Auge kann da schon relativ gut abschätzen, was wohl Waldwege sind oder was z.B. Landstraßen…

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Strava ❤️ Komoot

Strava habe ich ja erst vor ein paar Tagen für mich entdeckt (natürlich bedingt dadurch, dass ich jetzt hauptsächlich auf dem Gravelbike rum hänge) — mit Komoot bin ich jedoch seit vielen Monaten schon sehr glücklich. Insbesondere der Routenplaner hat mein Herz schnell erobert – also die Highlights sind auch toll, aber die Art der Wege, die der Auto-Router aussucht, finde ich einfach gut. Soll heißen, dass Teil macht einfach, was es soll.

Das Delta? Ich schau mir öfter die Karte an und frage mich, welchen Weg ich entlang fahren möchte. Also ein paar coole Wege sind auch als Rennrad-Highlights markiert; aber die übrigen Highlights sind eher sehenswerte Dinge oder halt Single Trails.

Strava to the rescue: Strava hat ein Feature namens „global heatmap“, welches einem zeigt, auf welchen Routen sich die meisten Aktivitäten auf der Plattform abspielen.
Das Problem: der Routenplaner von Strava ist eher so mittelgut. Also man bekommt schon eine Route zusammen — aber welche Art von Weg (überhaupt befestigt? asphaltiert? vielleicht eine Bundesstraße?) man sich da ausgesucht hat, verrät einem das Ding nicht.

Jetzt kann Komoot aber nicht die Strava Heatmap anzeigen. Oder vielleicht doch?

In dem Auswahlmenü sind neben den Komoot-eigenen Karten die Open Street Map und die Open Cycle Map aufgeführt … aber eigene Layer bekommt man da natürlich nicht unter.

Was aber gehen sollte ist die URLs einfach umbiegen. Also Komoot will zwar weiter die Open Street Map Tiles laden, z.B. von

https://b.tile.openstreetmap.org/12/2157/1393.png

… das „b“ dient einfach nur der Lastverteilung, 12 ist der Zoom-Level und 2157 die X- und 1393 die Y-Koordinate der Kachel. OSM selbst arbeitet mit 256px Kacheln.

Und so sieht die Kachel-URL der Strava Heatmap aus:

https://heatmap-external-b.strava.com/tiles-auth/ride/bluered/12/2157/1393.png?px=256&Key-Pair-Id=XXX&Signature=XXX&Policy=XXX

das „b“ ist wieder da, Zoom-Level, X- und Y-Koordinate natürlich auch. Und wir können einen Parameter „px“ mitliefern, der steuert welche Kachelgröße wir wollen. Standardmäßig wird mit 512px Kantenlänge gearbeitet.

Für alle Zoom-Level 13 und höher wird ein Strava Summit Account benötigt und der Abruf muss authentifiziert werden. Dazu dienen die Parameter Key-Pair-Id, Signature und Policy. Die Werte dazu findet ihr bei Strava in den Cookies. Also einfach Wert kopieren und da einfügen.

Je nach Browser braucht’s dann nur noch eine Extension a la Redirector für Firefox, der wir beibringen können, dass sie die URLs für Medienabrufe entsprechend verbiegt.

Und tada, so sieht das Ergebnis dann aus:

… gleiches Bild wie auf der Strava Heatmap. Vielbefahrene Routen tauchen in rot auf. Von Radfahrern eher gemiedene Strecken in blau. Dazu kommen dann halt die Routenplaner Features von Komoot links, die die Strecke nach Wegtypen und -beschaffenheit aufschlüsseln.

Einziger Wermutstropfen: die Karte ist nicht beschriftet (letztlich wie die Global Heatmap halt auch — okay, zugegeben, die hat immerhin ein bissl Text dabei). Aber dazu kann man ja zwischen den einzelnen Karten hin und her schalten.

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Neues Spielzeug: Wahoo Elemnt Roam

Den Gedanken, mir einen Fahrradcomputer zu kaufen, hatte ich schon länger und immer wieder mal.

Zuletzt hatte ich den Elemnt Roam in einem Video von Leo Kast gesehen — kurz später hatte ich dann noch eine Videoserie von EnoyYourBike gesehen.

… und war dann immer stärker angefixt. Touren fahre ich ja immer wieder – und normalerweise fahre ich nicht einfach der Nase nach, sondern überlege mir eine Strecke vorher. Bisher war mein Vorgehen dann mein Handy mit dem DELTA Universal Quick Mount an meinen Lenker zu klemmen, den ich schon ziemlich früh in einem der lokalen Fahrradläden gekauft habe.

Nachteile an der Handylösung:

  • gerade auf dem MTB fängt man sich leicht Dreck ein, der z.B. auch von unten in den USB-Port geschleudert werden kann (der an meinem Handy natürlich nicht abdeckbar ist)
  • man muss das Handy jedes mal aus der Halterung pfriemeln, wenn man ein Bild machen möchte — ergo meist mache ich keine Bilder
  • Akkulaufzeit des Handy ist auch nicht so prall

Für den Radcomputer spricht natürlich, dass er all diese Nachteile nicht hat. Und man kann einen Kadenzsensor damit verbinden – da war ich lange schon neugierig. Und hey, 15 Stunden Akkulaufzeit, das reicht für einige Touren 🙂 … und natürlich bin ich auch einfach sehr anfällig für solche Gadgets 🙂

Naja, long story short, ich habe mir im Shop von Enjoy Your Bike den Roam gekauft nebst Pulsgurt und Kadenzsensor.

Blöd geguckt habe ich, als ich die Aero-Halterung bei mir ans Faltrad schrauben wollte. Die Halterung passt nämlich hinten und vorne nicht an den Lenker – die Lenkerstrebe vom Faltrad ist viel zu dünn 🙁

Also aus der Not eine Tugend gemacht und die Vorbauhalterung mit Kabelbindern auf den Lenker gezurrt. Die ist zwar ebenfalls für einen etwas größeren Rohrdurchmesser gedacht — aber das geht schon. Und hält sehr fest. Verrutscht auch bei Stößen nicht.

So sieht das nun aus:

Rechts von der Lampe sieht man noch den Sigma BC 16.16, den ich schon von Anfang an an dem Rad hängen habe.